Freitag, 5. Juli 2013

Webprogrammierung mit: Processing

Hallo an alle :)

In der letzten Woche vor meinem Sommerurlaub ging es endlich wieder um angewandtes Webdesign. Genauer gesagt um Programmierung mit einem bestimmten Programm - Processing.

Eine im Netz frei verfügbare Software, mit der sich wundervolle Sachen anstellen lassen. Das reicht vom einfachen erzeugen eines Punktes bis hin zur Gestaltung ganzer Spiele. Die Bedienoberfläche ist unglaublich knapp gehalten. Warum sie auch unnötig voll müllen, alles wichtige, was man benötigt, ist auf einen Blick zu erfassen. 
Gearbeitet wird entweder in Java, Javascript oder auch für Android. (Es gibt noch ein zwei Möglichkeiten mehr. ;) ) Wir haben uns diese Woche mit reiner Java-Programmierung befasst. Natürlich beherrscht man nach einer Woche noch nicht einmal ansatzweise Java, aber man kann schon damit herumspielen. Ein paar meiner Ergebnisse werde ich euch zeigen, sobald ich Processing auch auf meinem PC habe ;)

Als Vorgeschmack kann ich euch aber gern schon erzählen, was ihr dann sehen könnt.
Neben kleinen Spielereien, die wir zu Beginn angefertigt haben, um überhaupt ein Gefühl für alles zu bekommen, könnt ihr euch dann ansehen, wie sich kleine Boxen über den Bildschirm bewegen und dabei ihre Farbe verändern. Eine 3 dimensionale Kugel, die von Licht angestrahlt wird und die ihr dann mit eurer Maus hin und her drehen könnt sowie ein kleines "Sonnensystem".

Daran will und werde ich auch noch weiter arbeiten, um es zu perfektionieren. Denn es macht wirklich Spaß und bietet eine Menge Möglichkeiten, der eigenen Kreativität freien Lauf und Raum zu lassen. Wer sich dafür interessiert, kann sich einfach einmal auf dieser Seite hier umschauen. Dort findet ihr Beispiele und auch Erläuterungen zu vielem, was ich in der letzten Woche ausprobieren durfte.

Damit erst einmal genug von mir.
Ich gehe jetzt in meinen wohlverdienten Urlaub :)

Bis bald, eure Diana

Freitag, 28. Juni 2013

Indesign - Das Bindeglied

Hallo ihr Lieben.
Wer sich von euch daran erinnern kann weiß, dass ich im letzten November schon einmal eine Woche lang in unserem individuellen Trainignszentrum inTrain in das Programm Indesign hineinschnuppern konnte. Das war notwendig, weil ich in meiner Praxisphase bereits sporadisch damit arbeiten können musste. Jetzt aber hatte ich zusammen mit meinen Klassenkameraden zwei Wochen lang Zeit, dieses kleine Wunderwerk genauer zu studieren.

Mir war bereits bekannt, dass man mit diesem Programm eine ganze Menge toller Sachen anstellen kann, allein schon deswegen, weil sich hier Elemente aus Photoshop mit Illustrator Arbeiten und Indesign Inhalten gemeinsam befüllen lassen. Das mag auf den ersten Blick kompliziert wirken, ist es aber gar nicht mal. Jedenfalls nicht, wenn man weiß, wo man welche Funktion findet und was man alles damit anstellen kann.
Besonders klar ist in den letzten zwei Wochen für mich noch einmal geworden, was man in welchem Programm bearbeiten sollte. Fotos gehören zu Photoshop, Illustrationen und Logoarbeiten nach Illustrator und Satz- und Typografiearbeiten gehören eindeutig nach Indesign. Sollte ich jemanden dabei erwischen, wie er ganze Texte versucht in PS oder Ai zu bearbeiten, werde ich zukünftig womöglich böse. Diese Programme sind nicht darauf ausgelegt, mit viel Text umzugehen, ID hingegen schon.

Mit nur wenigen Klicks sind ganze Grundstrukturen für Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren, Bücher, Flyer und ähnliches angelegt. Mit wenigen Handgriffen sind Spalten aufgezogen, Absatzformate angelegt, Bilder passend eingefügt und vieles vieles mehr. Ihr merkt schon, ich bin mal wieder hellauf begeistert. :) Bei nächster Gelegenheit zeige ich euch auch wieder ein paar Arbeitsproben der vergangenen zwei Wochen.
Hier nur ein paar kleine Eindrücke in das Programm und seine Struktur:


Neues Dokument erstellen
Hier könnt ihr sehen, wie die Startfläche aussieht, wenn man ein neues Dokument einrichten will. Ich habe exemplarisch ein paar Einstellungen vorgenommen. 
Zunächst einmal soll es für den Druck ausgegeben werden.
Das neu erstellte Dokument
Ich wollte zwei Seiten öffnen, in einem Doppelseitigen Hochformat, wobei eine Seite die Größe eines A4 Blattes haben soll. Beginnend mit der Seite 1. Weiter sollen auf jeder Seite drei Spalten angelegt werden, mit je 5mm Abstand zueinander. Und zusätzlich habe ich einen Anschnitt von 3mm an allen Seiten eingerichtet. Die Stege habe ich in ihrer Voreinstellung belassen. Bei Bedarf kann man dies aber natürlich verändern. Dann einfach auf Okay drücken et voilá, da ist es auch schon.



Absatzformate definieren
Auf diesem Bild habe ich schon ein paar Objekte in das eben geöffnete Dokument eingefügt. Im Hintergrund könnt ihr insgesamt vier Kästchen mit einem Kreuz darinnen erkennen. Das sind Platzhalter für Bilder, die zu einem späteren Zeitpunkt eingefügt werden können. Dazu gibt es auf der linken Seite ein kleines Symbol. Anwählen und im Dokument einfach einen Rahmen aufziehen. Wenn ihr die Maustaste gedrückt lasst könnt ihr mit den Pfeiltasten entscheiden, ob ihr den Rahmen in weitere Rahmen aufteilen wollt. (Das habe ich hier bereits getan.)
Rechter Hand seht ihr eingefügten Text in drei unterschiedlichen Formatierungen. Das könnt ihr manuell festlegen, wenn ihr eine Schrift beispielsweise nur einmal benötigt. Wollt ihr aber alle Einstellungen die ihr trefft später so noch einmal verwenden, ohne sie erneut eingeben zu müssen, könnt ihr das über die Absatzformate erledigen. Diese seht ihr im Fordergrund des Bildes gerade eingeblendet. Mit diesem Tool könnt ihr euch das Leben wirklich unheimlich erleichtern. Probiert es doch einfach mal aus :)

Für Fragen jeder Art bin ich wie immer offen.

In diesem Sinne bis bald und euch ein schönes Wochenende.

Eure Diana