Freitag, 24. August 2012

Das Management und die Qualität - Qualitätsmanagement


Nach meinen zwei Wochen Ferien/Urlaub ging es direkt wieder weiter im Stoff. Diesmal mit dem Thema Qualitätsmanagement. Ein wenig konnte sich jeder im Kurs etwas darunter vorstellen, was genau das aber sein sollte, wusste jedoch nur unser Dozent.  Der lies uns auch gleich die Bestandteile dieses hübschen Wortes auseinander nehmen, damit wir einen besseren Überblick über das bekommen sollten, was uns in den nächsten Tagen erwarten sollte:

Wofür steht eigentlich der Begriff Qualitätsmanagementsystem?

Qualität
sehr gut / ausgezeichnet / exzellent / vorbildlich / hervorragend / leistungsfähig

Management
Administration / Leitung / Organisation / Kontrolle / Führung / Steuerung

System
Struktur / Prozess / Prozedere / Methode / Plan / Verfahren / Ordnung / Mechanismus

Na, habt ihr schon eine ungefähre Vorstellung, wohin das alles ging? Noch nicht? Dann hier ein kleiner Denkanstoß. Viele Firmen, auch die GPB, werben damit, dass sie zertifiziert sind. Nur, hat sich jemand von euch eigentlich schon mal gefragt, was das überhaupt bedeuetet? Wer da zertifiziert, das sieht man in der Regel ja. Dass sind meistens der TÜV oder GUTCert oder ähnlich bekannte Zertifizierer. Doch sagt das dem neugierigen Betrachter noch lange nicht, wofür dieses hübsche kleine Bildchen nun eigentlich da ist. Hier nun ein kleiner Teil der Antwort.

Jede Firma, egal wie groß, die mit bestimmten Zertifikaten wirbt, hat bei einer der vielen Zertifizierungsstellen Deutschlands, das gesamte Unternehmen, aufbauend auf dem QMS (Qualitätsmanagementsystem) und dem QM-Handbuch, nach der Norm DIN En ISO 9000 ff überprüfen lassen.
Jetzt stellen sich natürlich sofort wieder ein paar Fragen. Was zur Hölle ist denn die ISO 9000 ff und was hat die nun wieder mit dem Qualitätsmanagement zu tun? Ganz einfach. :)
 
Im QS-Handbuch und mit dem QMS legt jede Firma für sich bestimmte Standarts, Ziele, Produktionswege und einiges mehr fest, nach denen es seine Produkte vermarkten und seine Ziele erreichen möchte. (Da gehören auch durchaus Fragen zu Mitarbeiterzufriedenheit, Weiterbildung des Personals und dergleichen mehr dazu!) Die ISO wiederum beinhaltet vom Gesetzgeber vorgegebene Standarts, die mit den von Firmen eingereichten QM-Handbüchern verglichen werden.  Ist eine Firma also im Besitz einer ISO Zertifizierung, hat ein Akkreditierer einer Zertifizierungsstelle entschieden, dass die Inhalte des Handbuches und die Ziele des QMS ausreichend eingehalten und erfüllt wurden und dabei auch noch verschiedenen gesetzlichen Vorgaben entsprechen.
Das klingt nun verdammt trocken und langweilig (zugegeben, ein wenig trocken ist es auch), aber es gab in dieser Woche auch eine Menge AHA-Effekte, die aufzuzählen jetzt entschieden zu lange dauern würde XD
Wer von euch sich aber noch ein klein wenig mehr über das Ganze informieren möchte, schaut einfach mal hier nach dem fingierten Gespräch von IKEA mit einem Zertifizierungsunternehmen. Da werden so einige Fragen beantwortet, die sich mit der ISO und dem QMS befassen. Und natürlih könnt ihr so auch direkt sehen, was ich mir im Unterricht so „antun“ durfte ;)

In diesem Sinne,
auf bald und euch noch einen schönen Tag

Diana
P.S.: über Kommentare oder Fragen wird sich immer gefreut :)

Freitag, 13. Juli 2012

Technische Mathematik

Geschafft!!!
Zwei Wochen Mathe sind rum und ich bin fix und fertig.
Beschäftigt haben wir uns mit den Fragen der Manusskriptberechnung, Dateiumfängen, Scanner- und Belichterauflösungen, Anzeigenberechnungen und vielem mehr. An sich war es viel zu viel Stoff für zwei Wochen und trotzdem hängen wir im Stoff leider hinter her, haben nicht alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben. Sodass die dritte Woche Mathe, die irgendwann noch kommen wird, dann wohl ein ziemlicher Marathon werden wird. Aber was soll man machen? Man kann sich nicht nach den Schnellsten mit dem Tempo richten, aber auch nicht nach den Langsamsten. Die Mitte bestimmt an dieser Stelle nun einmal, und das ist auch ganz vernünftig so!

Meine bisherigen Erfahrungen mit Mathematik waren sehr zwiespältig. In der Grundschule noch eines der Lieblingsfächer wurde es auf dem Gymnasium schnell zu einem der meist gehassten und schließlich auch einem, das man nur mit Ach und Krach bestanden hat. Das ärgerlichste dabei war dabei für mich immer: während des Unterrichts lief alles blendend, in den Klausuren saß ich mit Blackout vor meinem Blatt Papier -.-
Mit dieser Erfahrung im Hinterkopf und der recht starken Gewissheit - Mathematik ist LANGWEILIG - bin ich also in den Unterricht. Und durfte dabei feststellen, dass ein 9 Stunden Tag an dem ich nur gerechnet habe weit weniger anstrengend und nervenraubend gewesen ist, als zu meiner Schulzeit anderthalb Unterrichtsstunden. Woran genau das nun lag weiß ich nicht, doch es war meine Beobachtung. Mathe begann tatsächlich wieder ein wenig Spaß zu machen. Vor allem konnte ich diesmal auch erkennen, wofür ich das einmal brauchen werde, was ich da lerne ... und nicht so wie früher, wo ich oft das Bedürfnis hatte den Lehrer zu fragen "Und wofür brauche ich diesen ganzen S*****, wenn ich nicht gerade Mathe studieren will?"

Fazit des Ganzen ist also: Mathe kann TATSÄCHLICH Spaß machen XD und tatsächlich nutzbringend für den eigenen Beruf sein. Für den des Mediengestalters ganz sicher. Wer da nicht in der Lage ist zu bestimmen wie groß seine Anzeige in einer Tageszeitung wird, oder in welchem Verhältnis er ein Bild in der Reproduktion vergrößern oder verkleinern muss, wo sich ein Überschuss oder ein Mangel an Material ergibt, oder wie sich die Papierqualität auf den Druck auswirkt, hat gleich verloren. Es lohnt sich also wieder einmal, im Unterricht aufzupassen und - wenn man etwas nicht verstanden hat - so viele Fragen wie möglich zu stellen. Vor allem dann, wenn man einen so liebenswürdigen Dozenten wie B.R. hat, der einem wirklich alles hundertmal erklären würde, wenn man denn wirklich fragt und um Hilfe bittet.

Ich selbst war ganz erstaunt darüber, wie viel mir heut in der Klausur doch tatsächlich eingefallen ist. Mal sehen, wie das Ergebnis dann ausfällt - man ist gespannt.

Jetzt freue ich mich aber erst einmal auf meine zwei Wochen Urlaub!!! :)

In diesem Sinne euch noch ein paar hoffentlich schöne Sommertage und bis bald,
Diana