Freitag, 14. September 2012

Lange ersehnt und endlich da - Photoshop

Genau hierauf habe ich seit Beginn meiner Ausbildung zur Mediengestalterin gewartet! Kreatives Arbeiten am PC mit DEM Programm schlechthin :)

Doch bevor wir uns auf die verschiedensten Bilder stürzen durften, hieß es erst einmal, sich überhaupt in dem Programm zurecht zu finden (wer das erste mal mit Photoshop versucht zu arbeiten, weiß wovon ich spreche XD ) und einfache Grundlagen der Bildbearbeitung kennen zu lernen. Das fing ganz klein, bei den Qualitätsmerkmalen eines Bildes, an. Und, man mag es vielleicht gar nicht glauben, sofort liefen mir und meinen Klassenkameraden Begriffe über den Weg, die wir zuvor in den Wochen in Mathematik behandelt hatten. Ja ja, ich weiß - unfassbar! Aber genau so war es. Und ich bin ziemlich froh darüber, dass mir vieles bereits in Mathematik erklärt worden ist, denn sonst wäre ich wohl im Unterricht in dieser ersten Woche gar nicht so schnell mitgekommen. Dummerweise war aber dadurch der erste Tag recht langweilig ... das hat sich dann aber schon am Dienstag geändert :)
Es ging dann weiter mit Fragen der Farbkorrektur, zu Gradationskurven und HighKey - LowKey Einstellungen, über das Scharfzeichnen von Bildern bis hin zum Verbessern von Masken. Erklärt ist das alles recht schnell, gezeigt auch, doch begriffen nicht halb so zügig! Also hieß es jeden Tag, acht Stunden lang, üben, üben und noch mehr ÜBEN. Und glaubt mir, das kann wirklich dazu führen, dass man irgendwann kein Photoshop mehr sehen will. 

Da hilft dann nur, regelmäßig Pausen zu machen, raus an die frische Luft zu gehen, den Rücken und die Beine zu bewegen, denn wer den ganzen Tag nur sitzt und seinen PC anstarrt, wird auf die Dauer doch irgendwie wahnsinnig - aber dafür sind wir ja auch alle "Künstler" XD

So nach und nach, wenn man langsam weiß, wo man welches Werkzeug in Photoshop findet und was welche Wirkung hat, fängt das Ganze an, wirklich Spaß zu machen und nicht Stunden zu dauern, in denen man glaubt, keinen Schritt vorwärts zu kommen. Vor allem in der zweiten Woche ging es dann immer zügiger vorwärts und man konnte immer mehr selbstständig ausprobieren. Natürlich durften wir aber nicht nur "herumspielen" sondern haben auch weiterhin von unserem Dozenten Herr K. Aufgaben erhalten. Dazu zählte das Erstellen einer Fotokollage aus drei Fotos, die Montage einer Telefonzelle an einem Strand und das Bearbeiten eines Turmes aus Schokolade. (Als kleiner Hinweis: die Funktion "Anmerkungen" ist wirklich sehr sehr sehr hilfreich!!! wenn man schnell Dinge vergisst ... wie das Speichern ... und dann wieder von vorne anfangen muss)

Am nervenaufreibendsten war der Mittwoch der zweiten Woche! Es ging darum, in Photoshop Glas nachzubauen. Ich habe mich immer und immer wieder verflucht, weil es einfach nicht funktionieren wollte, wie es sollte. Am Schlimmsten war es, als ich feststellen musste, nachdem ich endlich die "Matrix" erstellt hatte, dass sich mein ausgewähltes Glas für mein Vorhaben nicht geeignet hat. Was im Klartext hieß: 5 Stunden Arbeit umsonst. (Ja, so lange habe ich bei meinem ersten Versuch gebraucht!) Ich dachte wirklich, ich werfe den PC einmal quer durch den Saal. Aber was nutzt das schon? Also, tief durchatmen, neues Glas suchen, von vorne anfangen. Und, man siehe und staune, die nächste Matrix war innerhalb von 10 Minuten erstellt. Man muss halt nur einmal wissen, wie es funktioniert XD Letztlich habe ich mir dann noch ein weiteres Bild gesucht, an dem ich mich versucht habe. Es macht Spaß, wirklich großen Spaß - WENN man weiß, wie es geht!

Der Donnerstag war dann wieder recht entspannt, da ging es (auch schon einmal in mathe gehört) um Vollton- und Duplexdrucke. Um Anschauungsmaterial und was man überhaupt so alles für Möglichkeiten beim Druck hat. Freitag die Klausur lief super und ich bin auch mit dem Ergebnis sehr zufrieden :) Jetzt freue ich mich auf die Fachquali, in der ich dann endlich häufiger mit Photoshop arbeiten darf!!!

In diesem Sinne, euch allen ein schönes Wochenende.
Fragen und Kommentare sind gerne gesehen. :)

Liebe Grüße, Diana


P.S.: Wenn ihr ein paar Ergebnisse der beiden Wochen sehen wollt, schaut doch einfach hier herein! :D Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack.

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Freitag, 31. August 2012

Und nochmal Mathe

Vor den Ferien gab es ja schon zwei Wochen Mathe, nun kam der Rest an die Reihe. Beschäftigt wurde sich mit Themen wie der Datenübertragungsgeschwindigkeit, der Bedeutung des Goldenen Schnittes sowie der Densitometrie.

Alles drei waren keine über die Maßen schweren Aufgabenbereiche, aber durchaus wieder sinnvoll und wichtig für den Beruf des Mediengestalters. Natürlich können einem heutzutage auch die PC's selber sagen, wie lange die Übertragung bestimmter Datensätze in Anspruch nehmen wird, trotzdem ist es nicht verkehrt, wenn man selbst in der Lage ist, einzuschätzen, wie lange man eine Kaffeepause oder etwas anderes machen kann ;)

Sehr viel mehr gibt es zu dieser Woche dann auch gar nicht mehr zu sagen. Vielleicht aber noch kurz ein Einblick auf meine derzeitigen Aufgaben im Büro.

Neben dem wöchentlichen online Stellen der News auf unserer Homepage (ihr erinnert euch, ganz zu Anfang meiner Ausbildung habe ich einen inTrain Lehrgang zu TYPO3 gemacht - das brauche ich permanent), dem Pflegen und aktuell Halten unserer Bildergalerie, bin ich der Zeit auch dafür verantwortlich, dass neue Module, die wir im individuellen Trainingszentrum anbieten, auf unserer Homepage entsprechend eingebunden werden. Das mag erstmal einfach klingen, tatsächlich ist damit aber eine gewisse "Fusselarbeit" verbunden. Die entsprechenden Informationen, die ich dafür nämlich benötige, erstrecken sich über mehrere Excel-Tabellen und -Dokumente. (Und auch hier zeigt sich, dass es gar nicht so dumm war, eine ganze Woche des Unterrichts auf Excel zu verwenden :) ) Ich bin also letztlich immer eine kleine Weile damit beschäftigt, die passenden und zutreffenden Informationen zusammen zu sammeln und sie dann, auch wieder per TYPO3 auf unserer Homepage zu integrieren. Nach den ersten zwei Stunden bin ich dann auch schneller geworden, doch zu Beginn war es wirklich anstrengend alles zusammen zu bekommen.

Ansonsten war ich kurzzeitig damit beschäftigt, einen Teil unserer Flyer mit Etiketten zu bekleben. Nur das die besagten Etiketten nicht vorbedruckt waren, sondern ich da erst einmal gezwungen war, mir anzuschauen, wie man im Word Etiketten erstellt. Was, wenn man es erst einmal weiß, gar nicht mal schwer ist, doch zu Beginn war ich kurzzeitig der Meinung, daran zu verzweifeln. XD
Notwendig war die ganze Aktion, weil unser Mitte Institut (hier werden die kaufmännischen und die Dienstleistungsberufe unterrichtet) umgezogen ist und auf den noch vorhandenen Flyern die alte Adresse stand. Nur ist es natürlich ein wenig ungünstig, wenn neue Interessenten zu einem Standort geschickt werden, der so gar nicht mehr existiert. Daher: Etiketten mit der neuen Adresse bedrucken und auf die Flyer kleben. :)

Soviel zu dieser Woche von mir. Für Fragen stehe ich natürlich wie immer bereit und über Kommentare oder Mails wird sich riesig gefreut.

LG, Diana