Freitag, 28. September 2012

Und ein letztes Mal - Marketing

Ich gebe zu, man kann unmöglich 4 Wochen am Stück Marketing pauken, weswegen sich die Modulare Unterrichtsform der GPB wirklich eignet. Nachteil dabei kann aber sein, dass man dann jedes Mal einen anderen Dozenten bekommt. Es muss kein Nachteil sein - drei verschiedene Personen zum selben Themenkreis zu hören kann auch sehr förderlich für den eigenen Blickwinkel auf die Dinge sein, ich jedoch fand es ein wenig anstrengend. Was der Tatsache geschuldet sein wird, dass man sich immer wieder auf wechselnde Temperamente und Anforderungen einstellen musste. Ganz wie auf dem "richtigen" Arbeitsmarkt. Ich weiß, ich weiß. Also positiv sehen und durchbeißen :)

Neu in dieser Woche war, dass wir alles, was wir in den Modulen zuvor erlernt hatten, nun auf konkrete Fallbeispiele anwenden sollten. Im ersten Augenblick ein wenig ungewohn, dann aber doch interessant. Vor allem war das einer der besten Wege, sich die Bedeutung verschiedener Konzepte im Marketing einzuprägen und die Teilbereiche der Corporate Identity einzuprägen.
Diese setzt sich zusammen aus dem: CD, CC und dem CB; soll heißen: Corporate Design, Corporate Communications, Corporate Behavior. Damit ein Unternehmen auch als solches zu erkennen ist und nicht als ein formloser Haufen wahrgenommen wird, sind genau diese drei Punkte sehr wichtig für das Auftreten einer Firma (sowohl nach innen, als auch nach außen).
Dabei gehören zum CD Punkte wie:
- das Aussehen des Briefpapieres
- das Aussehen des Logos
- das Aussehen der Visitenkarten
- etc.
Zum CC gehören:
- die Einheit aller Werbemaßnahmen (Farben, Platzierung von Logos, etc.)
- die Einheit des Schriftverkehres (Schriftart, Anordnung verschiedener Bestandteile wie Logos, etc.)
- wie (mit welchen Worten) sich am Telefon gemeldet wird
- etc.
Und zum CB zählt:
- wie man sich gegenüber Kunden zu verhalten hat
- wie man mit anderen Mitarbeitern umzugehen hat
- wie die Kleidung der Mitarbeiter auszusehen hat
- etc.
Die Liste ließe sich noch deutlich erweitern, aber wer daran Interesse hat, kann mich ja einfach danach fragen oder selber Google befragen ;)

In diesem Sinne, allen noch ein schönes Wochenende und bis bald.

LG, Diana

Freitag, 21. September 2012

Und es geht interessant weiter - Ilustrator

In den zwei vorhergehenden Wochen durfte ich mich ja mit Adobe Photoshop vertraut machen und lernen, was für ein wundervolles Programm das ist. Nun, die folgenden zwei Wochen habe ich Bekanntschaft mit einem noch genialeren Programm geschlossen!

Adobe Ilustrator

Einige mögen mir da sicherlich widersprechen, aber wie meinte mein Dozent, Herr K. so schön: 

"Es gibt zwei Sorten von Menschen. Die, die Photoshop lieben und die, die Ilustrator lieben. 
Es gibt niemanden, der beides gleichermaßen liebt."

Ich gehöre entschieden zu denen, die Ilustrator bevorzugen! In Photoshop geht es hauptsächlich um das Verschönern und Verbessern von Fotos und Bildern. Das macht auch ohne Frage Spaß, bleibt auf Dauer aber irgendwie das Selbe. In Ilustrator hingegen geht es darum, Dinge zu erschaffen. Zu konstruieren, zu bauen, es geht um Perfektion auf kleinster Pixelebene. Natürlich läuft jeder, der sich in Details verliebt, hier Gefahr, das Wesentliche aus den Augen zu verlieren und sich an einem einzigen Projekt tot zu spielen. (Was auch ganz lustig sein kann ;) ) Na jedenfalls, mir gefällt diese kleinteilige Arbeit sehr gut. Und auch, wenn man mitunter Stunden benötigt, um komplizierte und detailreiche Gebilde nachzubauen, so bleibt es trotzdem Vergnügen.
Interessant und wichtig bei "Ai" ist es, dass man das Große Ganze im Blick behält. Man muss immer im Kopf haben, wie etwas aussehen soll, wenn es fertig ist. Denn wenn man auf einer Ebene Arbeitet, in der man nur noch Pixel sieht, muss man einfach ein Gefühl dafür haben, wo im Bild genau man sich eigentlich befindet.
Davon abgesehen ähneln sich Ai und Ps im Aufbau sehr.. Viele Funktionen finden sich in beiden Programmen und erleichtern dem Anwender so das Zurechtfinden ungemein. Allerdings gibt es auch Unterschiede, die dann den entscheidenden Unterschied liefern.

Den meisten Spaß gemacht hat mir in den zwei Wochen die Arbeit an dem Drachen (den ihr hier sehen könnt) und das Erstellen der Pressemappe für Spreequell. Zu letzterer bekamen wir nur wenige Vorgaben. Zum einen, dass die Wasserfontäne auf dem Deckblatt zu sein hätte, das Logo sich auf einer der Innenseiten befinden und einfarbig sein müsste, die Adresse der Firma auf einer der Laschen untergebracht werden sollte und die gesamte Mappe lediglich vierfarbig sein durfte.
Mehr Vorgaben gab es nicht. Farbwahl und weitere Bilderwahl blieb uns überlassen. Zwar wurde weiteres Bildmaterial "von unserem Kunden mitgeliefert", doch blieb uns frei gestellt, dieses zu verwenden oder es außen vor zu lassen. Was ich daraus gemacht habe, könnt ihr euch in der Bildergalerie ansehen. (Bei den gestrichelten Linien handelt es sich um Schnittmarken, die gehören da hin.)

Über Rückmeldungen würde ich mich wie immer riesig freuen :)

Liebe Grüße, Diana